PSO beginnt in der Druckvorstufe

In der Vorstufe bezieht sich PSO auf die Farbeinstellungen in Bildbearbeitungs- und Layoutprogrammen. Entscheidend ist ebenso der richtige Umgang und Einsatz von ICC-Profilen, Einhaltung von wichtigen Datenparametern und die Erstellung von PDF/X1a und PDF/X3 Dateien.

Ausgabegeräte, Bildschirme und Proofer müssen nach Medienstandard Druck 2006 kalibriert sein. Die Proofs müssen für unterschiedliche Papiertypen gefertigt sein z.B. ISO coated bzw. ISO uncoated. Der Proof muss einen Kontrollzettel aufweisen mit dem Namen der Datei, dem Datum der Erstellung, den verwendeten Farbprofilen und den Messwerten. Auf dem Proof muss der FOGRA Medienkeil CMYK aufgedruckt sein.

PSO im Drucksaal
An der Druckmaschine wird die Farbe mit Hilfe eines Spektralfotometers auf dem Farbmessbalken des Druckbogens gemessen. Der PSO gibt für die Volltonfarben (CMYK) auf dem entsprechenden Papiertyp LAB-Werte (Farbraumwerte) vor, die der Drucker innerhalb von Toleranzen (Delta E-Werte = Farbabstandswerte) erreichen muss.

Zusätzlich ist der Tonwertzuwachs für die Papiersorten vorgeschrieben, die es zu erreichen gilt. Sind alle Parameter in den vorgeschriebenen Toleranzen ist die größtmögliche Übereinstimmung von Proof und Druckergebnis erreicht. Während der Produktion muss der Drucker darauf achten, dass bei den Primärfarben eine maximale Abweichung von Delta E ‹ 2,5 nicht überschritten wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 







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